Neues Stück über Stöcker

„Der neue Heilsbringer für den Erhalt des Lübecker Flughafens heißt Winfried Stöcker. Die Begeisterung der Hanseaten ist so groß, dass sie ganz zu vergessen scheinen, wer dieser Mann eigentlich ist,“ schreibt Karin Lubowski.

shz.de, 24. April 2016

Wohl wahr. Das ist zunächst ein Stück über die lübschen Hanselmännchen, die jubeln, obwohl der „neue Heilsbringer“ überhaupt nichts Konkretes angekündigt hat. Typisch, man klammert sich an jeden Strohhalm.

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Klarstellung

Und wieder hört man das Politiker-Gerede von der fälligen „Renaturierung“, sollte die Landewiese geschlossen werden; das Gerede, die Fläche könne gar nicht anders als für Naturschutz genutzt werden. Das wurde bisher schon so oft wiederholt, daß es jeder als gegeben hinnimmt. In der Lokalpresse wurde das natürlich nie hinterfragt. Hier deswegen noch ’ne Karte.

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Das Igitt-Geschäft

Am Montag Donnerstag, dem 7. April trifft sich der Hauptausschuß der Lübecker Bürgerschaft mal wieder zu einer Pannen-Sondersitzung. Wesentlicher Punkt der Tagesordnung, natürlich unter Ausschluß der Öffentlichkeit:

Entwicklung Flughafen Lübeck (Hierzu wird der Insolvenzverwalter Herr Prof. Dr. Pannen anwesend sein. Anlage wird nachgereicht)

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Gründe der Geheimhaltung

Die Sondersitzung des Hauptausschusses der Lübecker Bürgerschaft am 24. März brachte keinerlei Erkenntnisgewinn, für die Öffentlichkeit schon gar nicht. Ebensowenig konnte PuRen-Insolvenzverwalter Prof. Pannen 200.000 Euro Geld von der Stadt für den Weiterbetrieb der Landewiese einstreichen, jedenfalls vorerst nicht. Von der weiteren Entwicklung hängt ab, ob es Anfang April eine Sondersitzung der Lübecker Bürgerschaft gibt – oder wenig später die endgültige Pleite des Flughafens. Das Geld reicht nur noch bis Mitte April. Wir erleben derzeit die bislang wohl elendigste Schmierenkomödie um den Flughafen überhaupt.

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Macht Schluß mit Flughafen-Pannen!

Die Katze ist aus dem Sack: 200.000 Euro möchte der Insolvenzverwalter Prof. Pannen der Lübecker Landewiese laut NDR von der Hanselstadt™ haben, um an selbiger noch ein wenig weiterwursteln zu dürfen, vermutlich so ungefähr einen Monat. Es gäbe da ja noch zwei Interessenten. Beide scheinen aber nicht willens und/oder in der Lage zu sein, diesen relativ bescheidenen (gemessen an den vermutlich erforderlichen weiteren Investitionen) Betrag selbst aufzubringen.

Was sagt uns das über ihr „Interesse“ oder ihre Finanzkraft? Oder über Prof. Pannens Urteilsvermögen? Nichts Gutes, fürchte ich. Letzteres hat schon bei der vorgehenden Insolvenz und der Veräußerung der Reste der Landewiese an einen chinesischen Möchtegern-Investor gründlich versagt.

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„Völlig verwirrt“

Wenn Sie den folgenden Beitrag lesen, denken Sie vielleicht, es ginge darin um einen bestimmten Politiker. Diese Annahme wäre falsch. Es geht um öffentliche Äußerungen eines Lokalpolitikers zum Flughafen, und das auch nur exemplarisch. Ähnliche Artikel könnte man mit Leichtigkeit verfassen über Stellungnahmen von Herrn Reinhardt (SPD) oder Herrn Zander (CDU), die seit Jahren Steilvorlagen liefern. Warum es hier um Thomas Rathcke (FDP) geht? Ganz einfach: er hat sich gerade zur Landewiese geäußert. Was an sich übrigens nicht negativ zu werten ist, denn alle anderen scheinen auf Tauchstation gegangen zu sein. Über den Inhalt seiner Aussage kann man dennoch streiten.

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Tragschrauber, kleine Brötchen, und ein Sahnehäubchen

Über Weihnachten steht meist nur Vorproduziertes in den Zeitungen. Verständlich, es passiert ja nicht viel. Oft sind diese Artikel, pardon, reiner Müll, wie zum Beispiel dieser aus den Lübecker Nachrichten vom 24. Dezember 2015: „Mit dem Weihnachtsmann im Tragschrauber.“ Aber andernorts gibt es durchaus Interessanteres zu lesen, was die lübsche Landewiese angeht.

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Mit Trick 17a zum Eigentor

Der Vorsitzende der Lübecker CDU-Bürgerschaftsfraktion, Andreas Zander, hat soeben ein klassisches Eigentor geschossen, indem er vor den (angeblich) hohen Kosten einer Abwicklung der Landewiese warnte. Ich weiß, es ist strategisch ungünstig, aber ausnahmsweise fange ich mal mit der Pointe an. Aber bitte, nicht beim Lesen essen oder trinken – es besteht die Gefahr, daß Sie den Inhalt Ihres Mundes angesichts geballter Komik unfreiwillig auf ihren Computerbildschirm prusten. Ich komme nicht bei Ihnen putzen!

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Steht ein heißer Sommer bevor?

Wer in diesem Jahr ein nachrichtenarmes Sommerloch an der lübschen Landewiese erwartet hatte, könnte erfreut oder enttäuscht werden (je nachdem): im Moment ist es jedenfalls nicht in Sicht. Jetzt ist es amtlich: der Flughafen zahlt die vertraglich vereinbarte Pacht für Grundstück und technische Anlagen nicht, und der Geschäftsführer gibt es auch noch zu.

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